“Und die Zeit vergeht so schnell, noch spielst du, dort bei den Apfelbäumen, unten am Bach. Ach Leroy, könnte ich dich doch beschützen, vor dem Bösen dieser Welt. Lauf Leroy, lauf!“

In Leroy geht es um die Ängste von Eltern um ihre Kinder. Im Song beobachtet ein Vater seinen Sohn beim Spielen. Noch sind es die schönen Kindertage. Apfelbäume, Scheune und Bach … eine unbeschwerte Kindheit. Aber insgeheim weiß es der Vater, bald werden sie kommen und Leroy holen. Er kann ihm bald nicht mehr die Sicherheit geben, und es tut ihm so leid. Besonders in Diktaturen, in Kriegs- und Krisengebieten müssen Mütter und Väter oft machtlos mit ansehen, wie ihre Kinder von den Mächtigen dieser Welt für deren Interessen missbraucht werden. Insofern ist der Song auch ein Anti-Kriegslied.

1.)
Leroy, Leroy ich sehe dich!
Verstecke Dich nicht, Leroy, ich höre dich!
Komm heraus, komm zu mir.
Wir müssen jetzt gehen. Wir gehen nach Hause.

Die schöne Zeit ist bald vorbei, für immer.
Schau doch hinaus, dort kommen sie und holen Dich.
Sie wollen nur dich, sie wollen nicht mich.
Leroy, ach wenn du nur ein Vogel wärst.

Refrain:
Und wenn du gehst,
dann lauf schnell, lauf so schnell! So schnell du kannst.
Und wenn du kannst,
dann schau dich nicht um. Sieh Dich nur nicht um. Niemals!

Halte nicht an – dort bei der Scheune. Halte nicht an – am Bach.
Bitte halte nur nicht an!
Lauf vorbei an den Apfelbäumen,
dort, wo Deine Kindheit war – deine Kindheit war nur für dich.

2.)
Leroy, vergib mir! Es tut mir so leid.
Ich kann dir keine Sicherheit geben.
Wenn ich es doch nur könnte.
Glaub mir, es tut mir so leid.

Leroy, wenn es dunkel ist, dann sitze ich hier.
An deinem Apfelbaum, Leroy, und denke an dich.
Nun ist es vorbei, es ist so still.
Aber sieh den Stern dort oben … du bist nicht allein.

Refrain:
Zieh nicht in diesen Krieg! Kämpfe nicht für den Lord!
Nicht für sie, nicht für mich.
Kämpfe nicht für diesen Gott, kämpfe nicht für den Glauben.
Nicht für sie, nicht für mich.

Halte nicht an – dort bei der Scheune. Halte nicht an – am Bach.
Bitte, halte nur nicht an!
Lauf vorbei an den Apfelbäumen,
dort wo Deine Kindheit war, deine Kindheit war – nur für dich.

3.)
Leroy! … Schau dich nicht um!
Leroy! … Vergib mir! … Es tut mir so leid.

Leroy, ich sehe dich!

Verstecke Dich nicht, Leroy ich höre dich!
Komm heraus, komm zu mir.
Wir müssen jetzt gehen. Wir gehen nach Hause.